Die Schrake in Bildern

Links im Bild kommt die Schrake aus dem Babbener Ursulagrund, in Bildmitte etwas rechts befindet sich eine Quelle.
Links die Quelle, die zur aus Babben kommenden Schrake hin fließt.
Blickrichtung Babben.
Im Vordergrund das alte Bachbett der Schrake, das zur Mühle ging. Auf der Wiese dahinter wurde sie zugeschüttet, um die Schrackauer Mühle zu trennen. Das Wasser im Vordergrund kommt von einer Schrackauer Quelle.
Blickrichtung Schrackau. Von rechts kommt die Neue Schrake und fließt in Richtung Bildmitte zum Stauhalter. Links zweigt der Grenzgraben unter einer Brücke hindurch ab. Der Grenzgraben war zum Ende des 20. Jahrhunderts (Wassermangel durch den Braunkohlebergbau) zugewachsen und verlandet. Nach dem Wasseranstieg durch das Ende des Bergbaues kam es in niederschlagsreichen, nassen Zeiten regelmäßig zu Überschwemmungen der Wiesen im Hintergrund, weil die Schrake die Wassermassen nicht ableiten konnte. So wurde im zweiten Jahrzehnt des 21. Jahrhunderts der Grenzgraben wieder ertüchtigt und der im Bild sichtbare Ablauf gebaut.
Der Stauhalter wurde auf der rechten Seite vergrößert (im Hintergrund erkennt man den Absatz), um einen Teich für die Fischzucht bzw. Angeln zu erhalten. Probleme mit den Fischottern aus den Groß-Mehßower Teichen, die die Fische raubten, ließen das Vorhaben jedoch wenig später scheitern.
Der Verlauf der Schrake wurde ab dem Stauhalter bis über die Dorfstraße hinaus auf 250 m verrohrt.
An der gesamten Straße im Hintergrund fließt die Schrake unterirdisch. Nach Unterquerung der Dorfstraße kommt sie wieder hervor und fließt 310 m zuerst in östlicher Richtung weiter, um sich dann fast rechtwinklig nach Norden zu wenden (Bild unten, Baumreihe im Hintergrund)…

…Dabei unterquert sie die Kreisstraße zwischen Schrackau und Radensdorf und fließt, völlig neu angelegt, schnurgerade in den Grenzgraben. Schrake und Grenzgraben bilden nun über 530 m eine Einheit und treffen sich mit dem ebenfalls neu verlegten Radensdorfer Graben jetzt außerhalb der Radensdorfer Mühle. Die beiden letzten, also Grenzgraben und Radensdorfer Graben, erreichen hier ihr Ende und münden in die Schrake.
Von allen vier Mühlen – Schrackauer-, Radensdorfer-, Klein- und Groß-Mühle – wurde die Schrake entfernt, da es sich auf Grund der Einstellung des Mühlenbetriebes nun um reine Privatgrundstücke handelt.
Die Schrake hat die Straße von Groß-Mehßow nach Radensdorf unterquert. Rechts das neue begradigte Bachbett und links (die Baumreihe und das Schilf) ein verfüllter Bogen/Windung der alten Schrake. Die Schrake hat viele Quellen und so…
…fließt aus dem verfülltem Bogen (rechts) immer noch Quellwasser zur Schrake (Rinnsal Bildmitte).

330 m vor der Klein-Mühle wurde der ursprüngliche Verlauf der Schrake, wie es die Fotomontage zeigt, auf 50 m unterbrochen und die Schrake westlich ihres ehemaligen Verlaufs neu angelegt (Bild oben). Dadurch fließt sie in Richtung Schneidemühlengraben und benutzt dessen Bachbett für ihren weiteren Verlauf. Die alte Schrake (rechts in der Fotomontage) ist ab dem rechten roten Strich noch vorhanden, wird aus Quellen der sie umgebenden Wiesen gespeist und verläuft in gewohnter Weise zur Klein-Mühle hin. Aber auch dieses Stück wurde bei den Meliorationsarbeiten begradigt.
Das Bild zeigt im Vordergrund und in der linken Bildmitte den Verlauf der Alten Schrake zur Klein-Mühle (bei den großen Bäumen) hin. Links wie auch rechts im Bild – hier ist die Wiese sehr feucht, Binse und das Schilf rechts zeigen das an. Quellwasser läuft in die Alte Schrake.
Binse und Schilf im Umfeld der Alten Schrake zeigen die Feuchtigkeit an.
Quellen auf der Wiese an der Alten Schrake.

Blick von der Straße an der Klein-Mühle in Richtung Radensdorf. Die Alte Schrake hat die Klein-Mühle erreicht…

 

…und unterquert die Straße nach Craupe.

 

An der Klein-Mühle – Straße nach Craupe.
Nach Unterquerung der Straße nach Craupe fließt die Alte Schrake in Richtung Norden weiter. Links (außerhalb des Bildes) stand die Klein-Mühle. Die Wiese hinter der Mühle (östlich, hier rechts im Bild) ist abgesackt, weil der Torf durch die Grundwasserabsenkung des Bergbaus eingetrocknet ist. Jetzt fließt von hier Quellwasser in die Alte Schrake und …
…die Wiese ist nicht mehr nutzbar. Das Schilf hat sie erobert.
Eine Brücke über den ehemaligen Freigraben auf dem Mühlengrundstück – letzte Zeugnisse der einstigen Klein-Mühle.
Ein paar Bäume und einige wenige Fundamente, mehr ist von der ehemaligen Klein-Mühle nicht übrig geblieben – die Zeit ist über sie hinweggegangen.
Blickrichtung Süden (Radensdorf), die westlich der Alten Schrake verlaufende neue Schrake von Radensdorf kommend. Sie unterquert die von Groß-Mehßow zur Klein-Mühle/Craupe verlaufende Straße. Links (im Bild die Bäume) ist der Standort der ehemaligen Klein-Mühle, im Vordergrund das Bachbett der neuen Schrake war früher der Schneidemühlenteich. Links neben der Schrake verläuft der Schulsteig nach Klein-Mehßow.

 

Die Alte Schrake kurz vor ihrer Einmündung in die neue Schrake/Schneidemühlengraben nach 300 m Bachbett nördlich der Klein-Mühle.
Durch die Meliorationsarbeiten 1981 entstand ein 700 m langer Nebenarm der Schrake, die Alte Schrake, der gut Wasser führt.
Die Schrake erreicht die Groß-Mühle und ging früher Richtung Mühle (links die Baumreihe).
Heute fließt die Schrake östlich im ehemaligem Freigraben am Grundstück vorbei und …

 

…unterquert die Straße Fürstlich-Drehna – Klein-Mehßow.
Die ehemalige Schrake ab der Groß-Mühle ist auch noch vorhanden und unterquert ebenfalls die Straße. Sie wird rückwärts gespeist und hat auch Quellen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

270 m nördlich der Groß-Mühle fließen neue Schrake (ehemaliger Freigraben, rechts im Bild) und die alte Schrake (Vordergrund im Bild) wieder zusammen.
Vom Drehnaer-See an, dem ehemaligen Tagebau Schlabendorf-Süd, verläuft die Schrake in anderer Richtung, nun südöstlich am Mallenchener Mühlteich vorbei und…
…mündet 1,5 km östlich von Mallenchen in die von Erpitz kommende Dobra. Im Vordergrund kommt die Dobra und fließt rechts weg. Links mündet die Schrake in die Dobra.
Auch die Mühle in Gliechow wurde von der Schrake angetrieben. November 1977.