Groß- und Klein-Mehßower Geschichte – kurz und leicht verständlich

Geographische Beschreibung

Mehßow – das ist mehr als der Name der beiden Dörfer Groß-Mehßow und Klein-Mehßow. Mehßow, das ist eine ganze Landschaft – die  Mehßower Landschaft. Sie liegt im Mehßower Becken, einer von mehreren solcher kleinen Senken am Nordrand des Lausitzer Grenzwalls und erstreckt sich von den Ausläufern dieses Lausitzer Grenzwalls im Westen (Mehßower Hochebene) über den Bachläufen von Rietzka, Schrake und Schuche hinweg (Mehßower Niederung) bis zur Gemarkungsgrenze von Schadewitz im Osten, einem weiteren Ausläufer des Lausitzer Grenzwalls. Im nach Norden offenem Mehßower Becken bilden Gliechow und Mallenchen die Grenze und im Süden wiederum der Lausitzer Grenzwall, der insgesamt die Mehßower Landschaft U-förmig, vom Westen, über dem Süden, bis zum Osten hin umschließt.

Die höchsten Berge dieser Randlage am Lausitzer Grenzwall sind der Finkenberg und die Babbener Berge im Westen mit jeweils 143 m über NN (beide bereits in der Gemarkung Babben liegend), im Süden der Kleine- und der Große Großmannsberg (Gemarkung Radensdorf) mit  131 bzw. 135 m über NN und im Osten der Klein-Mehßower Weinberg, sowie weitere Höhen von 116 – 134 m über NN. In der Niederung des Mehßower Beckens fällt das flachwellige Gelände in nordöstlicher, aber hauptsächlich in nördlicher Richtung hin ab und erreicht hier Höhen von nur noch 76 – 71 m über NN (Klein-Mehßow und Tugam). Mehrere, im Eiszeitalter geformte Resthügel (Weinberg, Schloßberg, Groschkenberg u. a.) unterbrechen die Niederung des Mehßower Beckens.

Aus landwirtschaftlicher Sicht zeichnet sich die Mehßower Landschaft, in der ehemaligen Endmoräne der Eiszeit gelegen, durch nicht besonders günstige Bodenverhältnisse aus und ist in früher Zeit als wiederholt siedlungsabweisend anzusehen. Die durchschnittliche Ackerzahl beträgt 35, in einer Skala von 1 (sehr schlecht) bis 100 (sehr gut). Es handelt sich teils um lehmige (tonige) Sandböden mit Anteilen von Sand- und teillehmigen Sandböden. Die Niederungen waren und sind quellreich, feucht und sumpfig und in nassen Jahren landwirtschaftlich kaum nutzbar. Besonders die Mehßower Niederung, das ist das Bachbett der Schrake und Schuche, das sich als schmaler Gürtel von Süd nach Nord durch die Mehßower Landschaft zieht, war in frühen Jahrhunderten zum Teil ein Moor- und Sumpfgebiet. Auch heute gibt es noch teils sehr nasse Stellen, die die Arbeit des Landwirts erschweren. Die Höhenlagen hingegen weisen größtenteils trockenen, armen Sandboden auf (Karnickelsand) und sind wenig fruchtbar, in niederschlagsarmen Zeiten deshalb sehr trocken. Nur an wenigen Stellen tritt einigermaßen ton/lehmhaltiger, dem Ackerbau freundlicher Boden auf. Die Mutterbodenschicht beträgt manchmal nur wenige Zentimeter. Sandinseln ragen als Erhöhungen aus den Ackerfluren heraus, die nicht bewirtschaftet werden und auf denen meist nur Kiefern wachsen.

Flächenmäßig umfaßt die Mehßower Landschaft rund 26 km². In ihr liegen, wie in einer Siedlungskammer eingebettet, die 6 Dörfer Groß-Mehßow, Klein-Mehßow, Craupe, Radensdorf, Schrackau und Tugam. Politisch Administrativ gehören die fünf erstgenannten Dörfer zur Stadt Calau (Ortsteile) und zum Landkreis Oberspreewald-Lausitz, während  Tugam mit Fürstlich-Drehna zu Luckau (Ortsteil) im Landkreis Dahme-Spreewald eingeordnet ist. Die Grundlagen für diese Siedlungsgemeinschaft der 6 Mehßower Dörfer wurden während der Ostkolonisation im 13. Jahrhunderts in Form des Rittergutes Mehßow mit dem Kirchspiel (Groß-) Mehßow gelegt.

 

Älteste Siedlungen in der Mehßower Landschaft

Erste nachweisbare menschliche Siedlungen oder Hinweise auf solche durch Gräber finden sich in der Mehßower Landschaft mit der Bronzezeit, um etwa 1 500 bis 800 v.u.Z. Die klimatischen Verhältnisse dieser Zeit boten den Menschen sehr gute Lebensbedingungen mit einer warmen und trockenen Periode. Ein Absinken des Grundwassers führte außerdem dazu, daß auch in den Niederungen eine Bodennutzung möglich wurde. Mit der Verbesserung der Ernährungsgrundlage wuchs auch die Bevölkerung; es kam zu einer dichten Besiedlung, was dazu führte, daß nun weniger fruchtbare Gegenden ebenfalls aufgesiedelt werden mußten, wie zum Beispiel die Mehßower Landschaft.

So weisen 6 in der Mehßower Landschaft gefundene Urnenfriedhöfe auf bisher noch nicht genau lokalisierte Siedlungen hin, die einen insgesamten Zeitraum von 1500 – 400 v.u.Z eingrenzen (Bronzezeit/frühe Eisenzeit): In der älteren Epoche der Bronzezeit, um 1500 – 1200 v.u.Z., gab es Siedlungen im Norden von Tugam, im westlichen Groß-Mehßow  und im Osten von Klein-Mehßow. Jüngeren Datums, 600 – 400 v.u.Z., sind ein oder zwei Siedlungen im Südosten von Groß-Mehßow, die wohl im Zusammenhang mit der Groß-Mehßower Burganlage standen. Ein Urnenfriedhof in den Babbener Bergen und ein weiterer in Radensdorf konnten zeitlich nicht zugeordnet werden.

In diesem Siedlungszeitraum von 1500 – 400 v.u.Z kam es auch im Mehßower Gebiet, besonders in jüngerer Zeit, zu kriegerischen Konflikten, der den Bau einer Burg erforderlich machte (600 – 400 v.u.Z.). Sie entstand in Groß-Mehßow in strategisch günstiger Lage auf einer Anhöhe, im Norden und Osten durch zwei Bäche mit zugehörigem Sumpfgebiet geschützt. Umgeben wurde der Burgplatz von einem ovalem Ringwall, einer Burg„mauer“ aus einer Art Kasten- oder Palisadenkonstruktion die mit Erde gefüllt war. Die Holz-Erde-„Mauer“ umgab ein Wassergraben, dessen Aushub für das Auffüllen der Mauer verwendet wurde. Die Burg gab Schutz vor Feinden und Tieren, sie war Stammesmittelpunkt, Handwerker- und Handelszentrum.

Es waren Menschen, Stämme der Lausitzer Kultur, die im Gebiet zwischen Elbe/Saale und Weichsel, von der Ostsee bis in den Mittelgebirgen lebten und eben auch in der Mehßower Landschaft. Ein um 800 v.u.Z einsetzender Klimawandel mit zunehmenden Niederschlägen und absinkenden Temperaturen, der Zwang zur ausgedehnten Landwirtschaft auf Grund der schnell gewachsenen Bevölkerung und kriegerische Auseinandersetzungen zwischen den Stämmen führten zum Niedergang der Lausitzer Kultur. Die Burg im heutigen Groß-Mehßow wurde durch Kriegshandlungen niedergebrannt und zerstört.

Um 200 v.u.Z. war nicht nur die Mehßower Landschaft nahezu menschenleer, sondern die ganze Niederlausitz. Ausgedehnte Wälder überzogen das verödete Land wieder. Während sich jedoch recht bald Germanen (um 100) und später Slawen (um 700) im Umfeld ansiedelten, ist für die Mehßower Landschaft mit einer längeren Siedlungsruhe von über 1000 Jahren zu rechnen – zumindest fehlen bisher entsprechende archäologische Funde. Die siedlungsunfreundlichen Mehßower Bodenverhältnisse am Rande des Lausitzer Grenzwalls  mögen die Ursachen für solch lange Siedlungsruhe gewesen sein.

 

Zaghafte Neubesiedlung der Mehßower Landschaft

Die um 700 in der Niederlausitz eingewanderten Slawen geraten seit Anfang 900 immer mehr in kriegerische Auseinandersetzungen mit ihren westlichen, deutschen und östlichen, polnischen Nachbarn. So sieht sich ein Teil der slawischen Bevölkerung gezwungen, in die unwegsameren Gebiete der Niederlausitz, dem Niederlausitzer Grenzwall und darüber hinaus auszuweichen. Sie stoßen im 11./12. Jahrhundert in bisher unbesiedelte Gebiete vor und gründen neue Dörfer. So halten sich auch im Mehßower Gebiet, auf der alten zerstörten Burganlage einige wenige Slawen auf. Sie geben der Landschaft ihre heutigen Namen: Den Wohnsitz nennen sie Grozischczo (Burgstelle, Burgruine), von dem sich später der heute noch gültige deutsche Name Groschkenberg ableitet. Das Umfeld bezeichneten sie, auf Grund der vielen sumpfigen Niederungen, Změšow (Sumpfgegend), aus dem der heutige deutsche Name Mehßow entspringt. Auch die beiden Bäche Schrake und Rietzka, in deren Bereich sich die verfallene Burg befand, sind slawischen Namenursprungs.

 

Die Mehßower Landschaft kommt ins Deutsche Reich

In dem fast nahtlos anschließenden Landesausbau und Kolonisation (Germanisierung) durch das Deutsche Reich im 12./13. Jahrhundert, das nun endgültig auch die Niederlausitz in das Deutsche Reich integriert, entstehen hauptsächlich mit der einheimischen, slawischen Bevölkerung und einigen zugezogenen deutschen Siedlern aus dem Altreich neue Siedler- und Bauernstellen – neue Dörfer werden angelegt, alte slawische Siedlungen umgestaltet und erweitert. Das führt zu einer Um- und Neugestaltung der Wirtschafts-, Rechts- und Verfassungsentwicklung in unserem Gebiet, der Niederlausitz. Dieser Prozeß beginnt um etwa 1150 und setzt sich bis etwa 1400 fort. Zuständig für die Niederlausitz sind seit 1137 der Markgraf von Meißen und das kirchliche Bistum Meißen.

Seit etwa 1200 werden jetzt auch landwirtschaftlich weniger günstige, unattraktive Gebiete, wie der Lausitzer Grenzwall mit dem Mehßower Gebiet, aufgesiedelt. Einige Dörfer überleben nicht und fallen wüst (Rochauer Heide) – Mehßow existiert weiter.

 

Mehßow entsteht – Das Rittergut Mehßow

Die vermutliche Größe des Rittergutes Mehßow bei der Gründung im 13. Jahrhundert. Möglicherweise gehörte noch Gollmitz dazu.

So erhält im 13. Jahrhundert ein Meißener Ritter die Mehßower Landschaft als Lehen. Sie ist bei seinem Eintreffen nahezu unbewohnt, bis auf wenige slawische Einwohner auf dem Groschkenberg im heutigen Groß-Mehßow. Ein Lokator legt den Umfang und die Siedlerstellen des neu zu gründenden Rittergutsbezirkes fest, einem wohl auf Grund der schlechten Bodenverhältnisse und daraus resultierender schlechter Wirtschaftlichkeit größer ausfallendem Gebiet. Am Bach Schuche, im heutigen Klein-Mehßow, entsteht der Rittersitz als kleine Wasserburg in Form eines Gutsweilers (Wasserburg mit einer aus nur wenigen Gebäuden bestehenden Wohnsiedlung).

Die zugehörigen landwirtschaftlichen Güter mit den Höfen der Bauern befinden sich außerhalb des Rittersitzes im weiteren Umfeld und sind vermutlich anfangs nur als Einzelsiedlungen bzw. Streusiedlungen in Gewässernähe entstanden – Změšow, Srake, Tugom und Radowank. Noch heute sind solche Streusiedlungen in Burg im Spreewald anzutreffen. Möglich, daß der Lokator in Mehßow wohnen blieb und die Siedlung Radowank mit dem Aufbau und Betrieb einer Mühle für sich beanspruchen durfte (Radensdorf = Ratsherr).   

Als Siedler in der Mehßower Landschaft sind vorrangig Slawen anzusehen, da ihre über längere Zeit hier vorhandene Sprache und auch die in dieser Sprache heute noch bekanten Flurstücke darauf verweisen. Auf einem nördlichem Geländerücken des kleinen Baches Rietzka entstanden so nicht nur einige wenige Bauernstellen (Groß-Mehßow), sondern auch eine Kirche für das Rittergut Mehßow wurde errichtet.

Jeder Siedler erhielt eine Hufe Land zugeteilt, was etwa 16 – 24 Hektar, je nach Bodenqualität entsprach. Das Land mußte gerodet und zu Ackerland umgewandelt werden. Mit der neuen Siedlerstelle bekam der Bauer zunächst Freijahre, in denen er keine Abgaben zahlen brauchte, es gab weiterhin keine Frondienste beim Grundherrn, kein Militärdienst und er wurde Erbpächter.

 

Der frühe Zerfall des Rittergutes Mehßow

Schon zu Beginn des 15. Jahrhunderts ist mit dem Niedergang des Mehßower Rittergutes in seiner ursprünglichen Form und als Ganzes zu rechnen. Ob familiär/erbliche Aspekte, wirtschaftliche oder politische Auseinandersetzungen dazu führen, läßt sich in heutiger Zeit nicht mehr sagen. Das Dorf Mehßow (Groß-Mehßow) und die sich inzwischen zu kleinen Dörfern entwickelten Streusiedlungen des Mehßower Rittergutes, Schrackau und Tugam, gehen verloren, indem alle drei an das Rittergut Drehna fallen. Vom Restgut Mehßow wird noch Radensdorf veräußert, aus dem sich ein kleines, neues Rittergut Kraup  (Craupe) entwickelt, und selbst der Rittersitz Mehßow (Klein-Mehßow) fällt schließlich an den Großgrundbesitzer Hans von Buxdorf auf Bornsdorf, inzwischen Besitzer von Riedebeck, Waltersdorf, Gehren, Grünswalde, Trebbinchen, Wanninchen, Gliechow, Kemmen, Schadewitz, Groß-Jehser, Presenchen und verschiedene wüsten dorfstetten.

Von dem ehemaligem, aus der Gründerzeit des 13. Jahrhunderts entstandenen Rittergut Mehßow bleiben bis in heutiger Zeit nur noch erhalten:

  • Die Mehßower Landschaft als eine Region und Siedlungskammer.
  • Die Unterteilung des Rittersitzes Mehßow mit seinem Untertanendorf (Vorwerk) Mehßow in nunmehr „Klein-Mehßow“ und „Groß-Mehßow“.
  • Die kirchliche Zusammengehörigkeit aller Mehßower Siedlungen als Kirchspiel Groß-Mehßow (Groß- und Klein-Mehßow, Craupe, Radensdorf, Schrackau und Tugam).

 

Die Wege trennen sich – die Erben des alten Rittergutes Mehßow

Im 15. Jahrhundert ist das Rittergut Mehßow in mehrere Teile zerfallen.

Groß-Mehßow. Während noch 1441 ein Nickel von Zieckau auf Grossin Meyssow genannt wird, erscheint 1447 der Drehnaer Rittergutsbesitzer Bernhard Drauschwitz als Besitzer von Maissaw. Das aus Meißen stammende Adelsgeschlecht von Drauschwitz war schon im 13. Jahrhundert in den Kreisen Calau und Luckau reich begütert und spielte seinerzeit eine wichtige Rolle. Groß-Mehßow blieb etwa 200 Jahre im Besitz der Familie von Drauschwitz und wurde 1639 an Wilhelm von Minckwitz verkauft.

In Groß-Mehßow wird ein Rittersitz (Gutswirtschaft) errichtet, indem zwei Bauerngrundstücke westlich der Kirche eingezogen und umgesiedelt werden. Zu Beginn des 16. Jahrhunderts gibt es dann endgültig zwei Mehßower Rittergüter und damit zwei Mehßower Dörfer: Groß-Mehßow und Klein-Mehßow. Das wird auch im ältesten Lehnsregister der Niederlausitz, dem Homagialbuch I von 1527-1548 so verbrieft: Eingetragen werden Groß-Mehßow am 17. Oktober 1527 als Gross-Messo und Klein-Mehßow am 1. Mai 1527 als Klein-Messo.

Obwohl politisch Administrativ und dem Rechtswesen nach die Dörfer der Mehßower Landschaft nun ihre eigenen Wege gehen, weil sie ihrer jeweiligen Gutsherrschaft unterstehen, wird sich jedoch Groß-Mehßow als das geistig-kulturelle Zentrum aller Dörfer der Mehßower Landschaft entwickeln und schließlich über Jahrhunderte hinweg auch bleiben. Grund ist die Kirche und ihre Funktion als Kirchspiel der Dörfer in der Mehßower Landschaft. Hier in Groß-Mehßow wurde man getauft, ging zur Schule und wurde schließlich konfirmiert. Viele heirateten in hiesiger Kirche und weitaus mehr fanden ihre letzte Ruhe auf dem Groß-Mehßower Kirchhof und später auf dem Friedhof Groschkenberg. Ausgenommen davon bleibt lediglich das Rittergut Craupe, das durch seine späte Gründung zur Kirche Groß-Jehser kommt.

 

Karte des Kreises Luckau, 1932.

Klein-Mehßow. Nachweislich seit 1489 gibt es Klein-Mehßow. Es ist der Rest und Stammsitz des ehemaligen Rittergutes Mehßow, der nach der Abtrennung der westlichen Gebiete schon Jahre zuvor zum Bornsdorfer Güterkomplex des Hans von Buxdorf gehört. Das kleine Gut wird in seiner gut 500-Jährigen Geschichte, bis 1945, vielfach gehandelt und verkauft, was ihm nicht immer zugute kommt.

Tugam wird 1447 als Dugamm, im Besitz des Gutsbesitzers von Wildenhain, erstmals erwähnt und nachweislich seit 1576 gehört Tugam (bis 1945) zur Herrschaft Drehna. Diese Zugehörigkeit setzt sich nach 1945 als ein Ortsteil der Gemeinde Drehna fort.

Schrackau wird 1570 erstmals erwähnt und gehört bis 1945 ebenfalls zur Herrschaft Drehna, kommt aber nach 1945 als Ortsteil zu Craupe.

Craupe und Radensdorf. Im Radensdorfer Gebiet siedelt sich im Nordosten das Rittergut Kraup (wendisch Krupow = klein) an, zu dem das Untertanendorf Radensdorf gehört. Während Radensdorf bereits 1469 als Radenstorf erstmals erwähnt wird, erscheint Craupe erst 1527 als eben Kraup (in sprachlicher Ableitung später Kraupe, Craupe genannt).